• Augenlider: reagieren empfindlich auf Sonnenbrand, der langfristig zu Hautkrebs und im Extremfall zu dem gefürchteten Melanom führen kann.
  • Die Schleimhäute: auf der Innenseite der Augenlider und das Weisse des Auges sind entzündungsgefährdet.
  • Die Hornhaut: ist der erste Schutzfilter des Auges. Ist sie 1-2 Stunden der Sonne schutzlos ausgeliefert, kann es zu einer Entzündung der Hornhaut (Keratitis) kommen.
  • Augenlinse: UV-Strahlen können die frühzeitige Entstehung von Linsentrübung begünstigen, d.h. 5-10 Jahre früher als üblich. Vor dem 18. bis 20. Lebensjahr hat sich die Augenlinse noch nicht vollständig entwickelt. Sie übt deshalb ihre Lichtabsorptionsfunktion noch nicht richtig aus. Aus diesem Grund geniessen Kinder höchste Priorität beim Schutz der Augen.
  • Netzhaut: Die Netzhaut kann durch UV-Strahlung und blaues Licht geschädigt werden, was zu phototoxischen Reaktionen führt. Diese können eine altersbedingte Makuladegeneration (AMD) bewirken, die mit einer degenerativen Veränderung der Makula bzw. der zentralen Netzhautbereiche einhergeht. Im schlimmsten Fall kann die AMD zu einem Verlust des zentralen Sehens führen, womit Lesen oder Autofahren unmöglich wird.

Es gibt auch Kontaktlinsen mit UV Schutz, aber diese ersetzen auf keinen Fall Sonnenbrillen und sind nur als zusätzlicher Schutz zu verstehen!